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TSV Vellmar gegen TV Groß-Umstadt 32:25 (19:11)

Streckhardt trifft, Gumula hält - Regionalligist TSV Vellmar schlägt den TV Groß-Umstadt 32:25. Da war er endlich, der erste Heimsieg und der erste Sieg überhaupt für den TSV Vellmar. Der schlug im Kellerduell der Handball-Regionalliga der Männer den TV Groß-Umstadt hoch verdient mit 32:25 (19:11). Der TSV Vellmar, der weiter ohne Ben Lücking und Bojan Manojlovic spielen musste, kletterte nach diesem Sieg auf Tabellenrang neun. Am kommenden Wochenende ist man spielfrei, danach geht es zur HSG Groß-Bieberau/Modau.

■ Vor dem Spiel

Um 14.44 Uhr am Sonntag erhielt TSV-Betreuer Detlef „Vati“ Sutor den ersten Anruf der Gäste, die standen da schon länger am Offenbacher Kreuz im Stau. Insgesamt gut zwei Stunden lang. Um 15.55 Uhr folgte der zweite Anruf, der Mannschaftsbus fuhr wieder, zwar stockend, aber man fuhr. Inzwischen hatte der Klassenleiter entschieden, dass die Partie um 19 Uhr stattfinden soll. Um 18.10 Uhr traf der TV Groß-Umstadt endlich ein, die Unparteiischen Hoffelner und Sussmann setzten den Spielbeginn auf 18.45 Uhr fest. Da hatte ein Teil der Zuschauer ihre Karten schon zurückgegeben und die Halle verlassen. So waren nachher immerhin noch 280 Zuschauer auf den Rängen.

■ Das Spiel

Um 18.53 Uhr ging es in der Vellmarer Großsporthalle dann endlich los. Und zwar fulminant aus Sicht des TSV Vellmar. Der führte nach zehn Minuten schon mit 7:2, nach zwanzig Minuten mit 14:7 und zur Halbzeit schon mit 19:11. Dann kam die Phase, in der der TSV Vellmar wieder in alte Fehler zurückfiel. Knapp zwölf Minuten warf man kein Tor. Aber danach zog der TSV wieder ein druckvolles, gefährliches Spiel auf. Sieht man von ein paar Fehlern und schlechten Abschlüssen ab. Wie physisch und psychisch stark der TSV Vellmar an diesem Tag über weite Strecken war, zeigte die 28. Minute. Die Gastgeber waren in doppelter Unterzahl, Freddy Drönner und Simon Adam drückten die Bank, trotzdem lochte Noah Streckhardt zum 19:9 ein.

■ Nach dem Spiel

Während sich die Spieler von den 280 Zuschauern feiern ließen, nahm sich der neue Co-Trainer Lance-Phil Stumbaum Zeit für eine knappe Analyse. „Die Mannschaft hat sicher unverständlicherweise wieder eine schwache Phase genommen“, sagte Stumbaum. „Aber sie hat sich auch schnell wieder selbst berappelt und danach ein überragendes Spiel gezeigt.“ Man habe im Prinzip nahtlos an die gute Leistung von Gensungen angeknüpft.

■ Fazit

Der erste Sieg des TSV Vellmar war mehr als verdient. Er war clever herausgespielt gegen eine Gastmannschaft, die trotz Rückstandes nie aufgab. Christian Gumula im Tor wartete mit alter neuer Stärke auf und hielt mit 18 Paraden seinem Team den Rücken frei.

Und der Sieg hat gezeigt, wie und wo man Noah Streckhardt, der eine hervorragende Leistung ablieferte, einsetzen muss, damit er seine Stärken für die Mannschaft auspacken kann. (von Peter Fritschler aus HNA Kassel)

Geburtstagskind und Spielball-Presenter: Waltraud Pipper (rechts) war als ehrenamtliche Helferin an ihrem Ehrentag auch beim Spiel gegen Groß-Umstadt im Einsatz. Tom Scholler bedankte sich und gratulierte für das Team.

TSV: Gumula, Scholler; Kanizaj 2, Perez Fernandez, Seibel, Schopf, Adam 3, Badenheuer 5, Koch 2, Nacher Selma 4, Streckhardt 7/2, Braune, Willrich 2, Linke, Drönner 7