Handball-Regionalligist TSV Vellmar muss am morgigen Sonntag (30.11.) zum Auswärtsspiel zum TV Petterweil (Anpfiff 18 Uhr). Der TSV Vellmar schaffte es in der vergangenen Partie gegen Pohlheim, in der Schlussphase das Ruder wenigstens halb herumzureißen. Abgesehen von den letzten Minuten blieb der TSV vieles schuldig. Die Abwehr muss einfach noch konsequenter stören, früher angreifen, Laufwege blockieren. Im Angriff spielt Vellmar viel zu weit weg von der gegnerischen Deckung.

Um in Petterweil bestehen zu können, muss die TSV-Abwehr wie hier gegen Groß-Umstadt fest zupacken. (Foto: Dirk Krug)
Am Sonntag um 18 Uhr steht der TSV beim TV Petterweil vor einer hohen Hürde. Die Karbener haben von der Niederlage der HSG Breckenheim profitiert und sind jetzt Tabellenzweiter. „Petterweil ist eine erfahrene Mannschaft und geht gegen uns als Favorit ins Spiel“, sagt TSV-Trainer Vladimir Djuric. In Karben sei Konzentration von der ersten bis zur letzten Minute gefordert. Djuric hofft, dass Jonas Koch und Tom Scholler wieder dabei sind. Der Trainer hat unter der Woche versucht, die Fehler der vergangenen Partie aufzuarbeiten. Der Kampfgeist stimmte zuletzt auf jeden Fall und den will man auch beim TV Petterweil auf die Platte bringen.
Die Gastgeber verfügen mit Jonas Koffler über einen starken Spielmacher, der dazu auch noch ein sicherer Torschütze ist. Erfolgreichster Torjäger ist allerdings Martin Habenicht, der nordhessische Wurzeln hat. In der vergangenen Saison verlor Vellmar übrigens beide Spiele gegen Petterweil. (von Peter Fritschler aus HNA Kassel)
