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TSV Vellmar gegen TSG Offenbach-Bürgel 27:29 (12:14)

Vellmar verschläft Start - TSV verliert gegen Offenbach-Bürgel mit 27:29. Der TSV Vellmar wartet in der Handball-Regionalliga der Männer weiter auf den zweiten Saisonsieg. Nach dem 27:29 (12:14) gegen die TSG Offenbach-Bürgel stehen die Nordhessen nun auf dem zwölften Tabellenrang. Am nächsten Wochenende geht es nach Obernburg.

Die TSG, die seit dieser Saison vom Erlanger Ex-Profi Nico Büdel als Spielertrainer gecoacht wird, war in der Vellmarer Großsporthalle vor 300 Zuschauern die Mannschaft, die hellwach in die Begegnung startete. Die Gastgeber lagen schon mit 2:7 (12.) und 4:10 (17.) zurück, kämpften sich aber bis zur Pause noch auf 12:14 heran.

Die sechs Treffer von Simon Adam reichten am Ende nicht, um Punkte gegen Offenbach in Vellmar zu behalten ... (Archivfoto: Dirk Krug)

Nach dem Seitenwechsel gelang dem TSV beim 16:16 (35.) der erste Ausgleich. Beim 19:18 (42.) waren die Hausherren, die sieben Tore aufgeholt hatten, dann erstmals in der Partie in Führung gegangen. Doch diese hielt nicht lange, vier Minuten später waren die alten Verhältnisse wieder hergestellt – Offenbach führte 21:20. Und die Gäste vom Main ließen nicht locker, mit dem 28:24 (57.) und 29:25 (59.) zeichnete sich deren Sieg ab. Arturo Nacher Selma war es mit zwei Treffern dann vorbehalten, noch für eine Ergebniskorrektur zu sorgen.

„Es sind bei uns immer die Kleinigkeiten, die letztendlich den Erfolg verhindern“, sagte TSV-Trainer Vladimir Djuric. „Kämpferisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, aber immer, wenn wir dran sind, unterläuft uns ein Fehler.“ Mit Offenbach habe sich aber auch eine starke und erfahrene Mannschaft vorgestellt.

Dem TSV fehlte in der Abwehr in vielen Situationen der schnelle Zugriff, das Angreifen bevor der Spielzug des Gegners mit einem Wurf beendet wird. Im Angriff lässt man sich zu oft in passives Spiel drücken, gibt es schlechte Anspiele und Abschlüsse. Dem TSV Vellmar fehlt aber auch aktuell das nötige Quäntchen Glück, die Initialzündung, mit der die Nordhessen endgültig den Schalter zum Erfolgsweg umlegen könnten.

Auch die Kritik an den Schiedsrichtern, wie schon beim letzten Spiel gegen Pohlheim, war verständlich. Nicht immer wurde in gleicher Situation auch die gleiche Entscheidung getroffen.

Danke für den Spielball gegen Offenbach an Rainer Sandrock (Freunde des TSV-Handballs, rechts) von Nebo Kanizaj (links). (Foto: Jan Meyer) 

TSV: Gumula, Scholler; Kanizaj 2, Perez Fernandez, Seibel, Schopf, Adam 6, Badenheuer 2, Koch 4, Nacher Selma 5, Streckhardt 4/2, Braune, Manijlovic, Willrich 1, Drönner 3.