Auswärtsaufgaben warten auf die beiden heimischen Männer-Regionallisten. Der TSV Vellmar hat am Samstag das schwere Spiel bei der TSG Offenbach-Bürgel (Sportfabrik Stadtwerke) vor der Brust. Mit 40:34 setzte sich die TSG Offenbach-Bürgel zuletzt beim TuSpo Obernburg durch. Bezahlte diesen Sieg allerdings mit der Verletzung von Leon Eck. Bei dem ist fraglich, ob er am Samstag ab 19 Uhr gegen Vellmar spielen kann.

Freddy Drönner (hinten) will mit seinen Teamkameraden auch beim Spitzenteam in Offenbach dagegenhalten. (Archivfoto: Dirk Krug)
Offenbachs Spielertrainer Nico Büdel, der frühere Erlanger Profi, war nach dem Sieg in Obernburg besonders mit der starken kämpferischen Leistung seines Teams zufrieden. Die Vellmarer konnten nach einer Leistungssteigerung am letzten Spieltag die Partie gegen den TV Petterweil, der immerhin als Tabellenvierter nach Nordhessen kam, noch umdrehen. Im letzten Drittel der Partie stand die Abwehr dabei sicherer, wurden im Angriff die Chancen genutzt und war die Fehlerquote reduziert.
„Offenbach hat Qualität im Kader, hat sich gezielt verstärkt, die stehen nicht umsonst auf dem zweiten Tabellenplatz“, sagt TSV-Spielertrainer Noah Streckhardt. Seiner eigenen Mannschaft hat der Sieg zuletzt gegen Petterweil Auftrieb gegeben. „Wir haben gezeigt, dass wir es besser können“, so Streckhardt. Trotzdem bleibt Vellmar in Offenbach Außenseiter.
Im Hinspiel setzte sich Offenbach in Vellmar mit 29:27 durch. (von Peter Fritschler aus HNA Kassel)

