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SG Bruchköbel gegen TSV Vellmar 28:33 (16:17)

Vellmars Jubel und Freudentänze - TSV bleibt nach 33:28-Sieg in Bruchköbel in der Regionalliga. Der TSV Vellmar spielt auch in der nächsten Saison in der Handball-Regionalliga der Männer. Mit einer großartigen Leistung gewannen die Nordhessen das alles entscheidende Spiel bei der SG Bruchköbel mit 33:28 (17:16) und schickten damit die Gastgeber in die Oberliga.

Garant des Sieges: TSV-Keeper Christian Gumula war in Bruchköbel in Höchstform. (Foto: TSV-Presseteam)

Vellmar überholte durch diesen Sieg und die gleichzeitige Niederlage von Körle/Guxhagen in Pohlheim die MSG sogar noch in der Tabelle und schloss die Serie als Elfter mit 16:36 Punkten ab.

Auch der konzentrierten Offensive des TSV, hier mit Arturo Nácher-Selma (31) und Nebo Kanizaj (3), hatte Bruchköbel nichts entgegenzusetzen. (Foto: TSV-Presseteam)

Nach dem Schlusspfiff der beiden Unparteiischen Becker/Nickel (Darmstadt) kannte die Freude bei den Vellmarern und dem zahlreich mitgereisten Anhang natürlich keine Grenzen. Da wurde in der Dreispitzhalle schon kräftig gefeiert und wurden Freudentänze absolviert. Der TSV Vellmar hatte mit einem Kraftakt in den letzten vier Saisonspielen 6:2 Punkte geholt, im letzten Spiel den direkten Konkurrenten Bruchköbel geschlagen und so den Klassenerhalt in der hessischen Regionalliga geschafft.

Der TSV-Fanbus war bis auf den letzten Platz gefüllt ... (Foto: TSV-Presseteam)

„Das war schon eine tolle Leistung, die die Mannschaft in Bruchköbel gezeigt hat“, sagte der sportliche Leiter Matthias Henne. „Wir haben vor allem im Angriff auf jeden Treffer der Gastgeber die richtige Antwort gehabt. Das war ein ganz entscheidender Faktor.“ Dazu habe Torwart Christian Gumula im Kasten eine hervorragende Leistung gezeigt und der Mannschaft die entsprechende Rückendeckung gegeben.

... mehr als 50 Fans heizten dem Team von der Gegentribüne der Bruchköbeler Dreispitzhalle kräftig ein. (Foto: TSV-Presseteam)

„Der Druck war schon enorm, aber die Mannschaft ist bestens damit umgegangen“, so Matthias Henne. Die SG Bruchköbel habe nie aufgesteckt, immer wieder ihre Chancen gesucht und vom TSV die volle Konzentration über 60 Minuten verlangt.

Freddy Drönner, der nach zwölf Minuten schon fünf Treffer erzielt hatte, wurde später kurz gedeckt. Dadurch konnte die Mannschaft Jonas Koch, der sechs Buden machte, mehr freispielen. Neben Drönner überzeugten vor allem Nebojsa Kanizaj in seinem letzten Spiel für den TSV Vellmar und Arturo Nacher Selma.

Ausgelassene Stimmung nach dem Auswärtssieg - die Mannschaft und Fans im gemeinsamen Freudentaumel. (Foto: TSV-Presseteam)

Die Gastgeber waren in der Dreispitzhalle in Bruchköbel zwar mit 1:0 in Führung gegangen, es sollte aber die einzige während der gesamten 60 Minuten sein. Der TSV Vellmar, der auf den verletzten Julian Braune verzichten musste, ließ sich durch den Treffer des gefährlichen Sergej Zutic nicht beirren und führte selbst nach sieben Minuten dann mit 4:2. Und die Nordhessen blieben weiter am Drücker, lagen mit 13:11 und 14:17 (27.) vorn.

Erleichterung auch bei Vellmars Sportlichen Berater Tobias Reichmann (2. v. r.) beim Pizzaessen nach dem Spiel. (Foto: TSV-Presseteam)

Kurz nach der Pause konnte die SG Bruchköbel aufschließen und erzielte das 17:17 (32.). Beim 19:19 (37.) waren die Gastgeber noch einmal an Vellmar dran. Aber dann setzte sich der TSV wieder mit seinem druck- und kraftvollen Spiel durch. Vellmar führte beim 24:21 (44.), 29:25 (55.) und 30:25 (56.) wieder klar.

Genossen eine tolle Auswärtsfahrt: Petra Weber (links) vom Förderverein Handball und TSV-Fan Rainer Perleberg. (Foto: TSV-Presseteam)

In der Schlussphase der spannenden Partie machten dann Nebojsa Kanizaj (2) und Arturo Nacher Selma mit seinem achten Feldtreffer den 33:28-Erfolg klar. Nacher Selma (9/1) und Drönner (7) waren die erfolgreichsten Torschützen beim TSV Vellmar. (von Peter Fritschler aus HNA Kassel)

Mitgefiebert und mitgefeiert wurde per Livestream u. a. auch von den TSV-Fußballern im TSV-Vereinsheim in Frommershausen und von Drönners auf dem Campingplatz in Fehmarn. (Fotos: privat)

TSV: Gumula, Scholler; Kanizaj 5, Perez Fernandez, Schopf, Adam 1, Badenheuer 2, Koch 6, Nacher Selma 9/1, Streckhardt 2/1, Manojlovic 1, Willrich, Drönner 7 – Siebenmeter: 3/1 – 3/2. Zweiminutenstrafen: 3 – 5