Am vergangenen Heimspieltag war die Eintracht aus Baunatal zu Gast in Vellmar. In der letzten Saison konnte man das Rückspiel deutlich gewinnen, daher war der TSV der klare Favorit in diesem Spiel. Dennoch warte Trainer Sebastian Menche davor, den Gegner zu unterschätzen.

Auch in einer dritten Mannschaft können gut ausgebildete Leute spielen. Und zu Beginn des Spiels merkten man sofort, dass die Baunataler nicht nach Vellmar gekommen waren, um die zwei Punkte als Geschenk abzugeben.

Julian Puhl wird hier von der GSV-Abwehr in die „Zange“ genommen. (Foto: Ruslan Schuller)

Der GSV erwischte den besseren Start in diese Partei und konnte sich in den ersten 15 Minuten mit 5:8 absetzten. In der Anfangsphase merkte man direkt, dass Kapitän Julius Kreis in der Abwehr fehlte. Torwart Maurice Stern wurde von seinen Vorderleuten komplett alleine gelassen. Auch Mittelmann Jonah Staub war mit zwei Zeitstrafen vorbelastet. So sah sich der Trainer der Vellmarer gezwungen seine erste Auszeit zu nehmen und die Abwehr umzustellen. Danach lief es deutlich besser. Die Abwehr stand kompakt und auch der Torwartwechsel zeigte Wirkung. In der 26. Spielminute erzielte Alexander Denn den 11:10 Führungstreffer. Zur Halbzeit stand es 13:11.

In der zweiten Hälfte der Partie konzentrierten sich beide Mannschaften mehr auf das Angriffsspiel. Bis zur 40. Minute ging es Schlag auf Schlag. Ab dann ebbte die Partie ab. Beide Teams spielten die Angriffe nicht konsequent zu Ende, zehn Minutenlang vielen nur drei Tore. In der Schlussphase war bei den Gästen sichtlich die Luft raus. Hinzu kam die dritte Zeitstrafe für Jannik Schmidt auf Seiter der Baunataler. Das nutze Vellmar und zog auf 28:20 davon. Am Ende ein vielleicht etwas zu hoch ausfallender, aber auf jeden Fall verdienter Sieg. Mit diesem sichert sich der TSV weiter den zweiten Platz in der Tabelle und bleibt dem Spitzenreiter aus Landwehrhagen auf den Fersen.

TSV: M. Stern, E. Pahl, D. Berndt (4), J. Staub (3), A. Minko (1), A. Denn (4), D. Müsken, C. Knak (6), J. Pohl (1), M. Umbach (1), J. Linke (1), F. Barz (7/2)