Drucken

Das langersehnte Spitzenspiel stand am 15.02. an. Der TSV gastierte in Staufenberg. Nachdem die Vellmarer sich gegen Wehlheiden die Seele frei geworfen hatten und der HSC die letzten zwei Partien verlor standen die Zeichen nicht schlecht für einen Auswärtssieg des TSV.

Doch die ersten Minuten war der Respekt auf der Gästeseite zu groß: Die Abwehr stand in vielen Situationen zu passiv und im Angriff fehlte der letzte Zug in die Lücke. Nach 13 Minuten, beim Stand von 9:5, nahm Trainer Sebastian Menche eine Auszeit. Danach kämpfte sich das Team um Kapitän Julius Kreis heran und traf in der 24. Spielminute per Tempo Gegenstoß zum 13:13. Jetzt war es das erwartete Spiel auf Augenhöhe. Zur Halbzeit gingen die Teams beim Stand von 16:16 in die Kabine.

Spitzenspiel auf Augenhöhe: TSV gegen Landwehrhagen. (Archivfoto: TSV-Presseteam)

Die erste Hälfte der zweiten Halbzeit ging es Schlag auf Schlag. Sobald der HSC mit zwei Toren in Führung ging kam der TSV und glich aus. Jedoch verpasste es Vellmar in den entschiedenen Abwehraktionen sich den Ball zu erkämpfen. So konnte Landwehrhagen immer wieder vorlegen. Hinzu kamen jetzt fünf Minuten, in denen der TSV nicht voll konzentriert auf dem Feld stand. Der HSC zog zehn Minuten vor Ende der Partie auf 27:23 davon. Vellmar war nun bemüht schnelle Tore zu erzielen, doch drei 7-Meter Tore und die konsequenten Abschlüsse der Landwehrhagener sicherten den Gastgeber den Heimsieg.

Am Ende fehlte es ein wenig an der Absprache in der Abwehr, vorne schloss der TSV nicht immer entschlossen ab und wenn man dann kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu. Am Ende war der HSC in den spielentscheidenden Situationen da und sichert sich so zwei enorm wichtige Punkte im Kampf um die ersten Tabellenplätze.

Genesungswünsche gehen raus an den Landwehrhagener Moritz Abe! Hoffentlich kommst du schnell wieder auf die Beine!

TSV: M. Stern, E. Pahl, D. Berndt (2), J. Staub (4), A. Minko (6), C. Knak (7), J. Kreis, J. Pohl (5/4), A. Denn (3), J. Linke (1), T. Inatomi (1)