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Der Spitzenreiter war zu Gast in Vellmar. Der HSC aus Landwehrhagen war noch punktverlustfrei und wollte das auch bleiben. In Vellmar wollte man nach der desolaten Leistung in Wehlheiden wieder ein Zeichen setzten und sich die Tabellenspitze zurück erkämpfen.

Beide Teams kamen direkt gut ins Spiel, das Tempo wurde direkt hochgehalten. Nach fünf gespielten Minuten traf Andre Minko von Linksaußen zum 4:4. In den darauffolgenden Minuten erkämpfte sich der HSC eine zwei Tore Führung, die jedoch sehr schnell wieder egalisiert wurde. Danach netzte Christoph Knak zum 14:11 ein. Doch auch Vellmar konnte die Führung nicht halten. Kurz vor dem Seitenwechsel gelang Landwehrhagen ein fünf-Tore-Lauf zum 16:19. Dieser wurde durch zwei schnelle Tore zum 18:20 verkürzt, bevor es in die Kabine ging.

Herren-Synchrontanz: so einvernehmlich wie in dieser Situation trennten sich die beiden Top-Teams der Liga am Sonntag in Vellmar. (Foto: Ruslan Schuller)

In die zweite Halbzeit startete der TSV mit einer doppelten Unterzahl, diese wurde aber trotz eines verworfenen 7-Meters mit 1:1 überstanden. In den darauffolgenden Minuten gab es einen offenen Schlagabtausch. Beide Teams kämpften um jeden Ball. Zwei Minuten vor Ende hielt Emanuel Pahl einen wichtigen 7-Meter und Vellmar ging durch Dominik Berndt mit 34:33 in Führung. Im direkten Gegenzug wurde Alex Denn mit einer roten Karte auf die Tribüne geschickt. Eine sehr harte Entscheidung, die aber zurecht keine Konsequenzen nach sich zieht. Der HSC Landwehrhagen glich 55 Sekunden vor Ende der Partie zum 34:34 aus. Der letzte Angriff des Spiels gehörte somit Vellmar. Dem Linksaußen Frederik Barz wurde in den Wurfarm gegriffen und es gab 7-Meter. Doch dieser wurde vom Torwart aus Landwehrhagen gehalten, der direkt Freiwurf für Vellmar nach Spielende brachte auch kein Siegtor mehr hervor.

Somit schafft es der TSV nicht an dem Spitzenreiter vorbei zu ziehen, aber es war eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen! Das Team hat über 60 Minuten den Kampf angenommen und alles gegeben. Lediglich die Chancenverwertung kostete der Mannschaft letztendlich einen Punkt. Wenn man diese Leistung konstant von Spiel zu Spiel aufs Feld bekommt ist viel möglich. Doch dazu muss die Bereitschaft jedes Einzelnen stimmen.

Im nächsten Spiel gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen (Sa., 26.10., 15:45 Uhr, muss der nächste Schritt gegangen werden. Gespielt wird in der Schauenburghalle Hoof (Wahlgemeinde 21, 34270 Schauenburg-Hoof).