Vellmar zu stark für GSV - Baunatalerinnen verlieren Landesliga-Partie 32:39. Ein torreiches Derby lieferten sich die Handballerinnen des GSV Eintracht Baunatal und des TSV Vellmar zum Saisonauftakt der Handball-Landesliga. Letztlich erwiesen sich die Gäste für den Aufsteiger als eine Nummer zu groß und gewannen 39:32 (17:13).

Die mit vielen Nachwuchstalenten angetretene Eintracht geriet früh ins Hintertreffen. 2:5 lag sie in der 8. Minute zurück, kämpfte sich aber wieder heran. Die mit zwölf Toren erfolgreiche Alina Penner glich per Siebenmeter zum 6:6 aus (12.), kurz darauf Marleen Krause noch einmal zum 7:7. Felicia Geßner brachte die Gäste wieder nach vorn (14.), und von da an zogen diese davon und steuerten diese dem klaren Erfolg entgegen.

Beste TSV-Werferin beim Saisonauftakt war Yvonne Scherer mit 8 Treffern, darunter 7 Siebenmetern. (Foto: Nathalie Rull)

„Im Angriff waren wir schon ganz gut und von allen Positionen sowie beim Konter gefährlich“, sagte Vellmars Franziska Bachmann. Mängel erkannte sie in der Defensivarbeit: „32 Gegentore sind zu viel. Es war unangenehm für uns, dass Baunatal mit zwei Kreisläuferinnen spielte.“ Die aus Heiligenrode gekommene Yvonne Scherer verwandelte für den TSV alle sieben Siebenmeter und brachte es auf acht Treffer. Auch Irina Penner war mit der Leistung ihres Teams einverstanden. „Wir haben das gegen eine Mannschaft mit großem Potenzial gut gemacht. Der Sprung von der Bezirksoberliga in die Landesliga ist für unsere jungen Spielerinnen gerade im Körperlichen noch sehr groß“, sagte die Eintracht Trainerin. (aus: HNA Kassel)

Baunatal: Franke, Neumann, Alheit; Reuhl 1, Sonnenschein 1, Höhne 1, Penner 12/4, Koltschenko 6, Israel, Krause 5, Bär 4, Jacob, Waschinger 2/2, Eckel.

TSV: Stern, Bock; Scherer 8/7, Griesmeier, Homburg 4, Bachmann 2, Steiner 3, Schmalz 1, Deichmann 7, Lisa Springer, Rull 4, Eckel 2, Schneider 7, Geßner 1

Am kommenden Sonntag haben die TSV-Frauen dann die TG Rotenburg zu Gast. Beim Heimspielauftakt hoffen die Vellmarern Spielerinnen auf eine große Kulisse mit entsprechend Rückenwind. Anwurf in der Großsporthalle ist um 15:30 Uhr.