HSG Wesertal gegen TSV Vellmar 22:26 (11:16)

TSV Vellmar nimmt auch die Hürde Wesertal! Der Spitzenreiter der Handball-Landesliga der Männer gewann mit 26:22 (16:11) bei der HSG Wesertal. Nach acht Siegen mal wieder eine Pleite für Wesertal – In ein, zwei Tagen dürfte die Enttäuschung verflogen und einer Erkenntnis gewichen sein: Viel fehlt nicht mehr zur Spitzenmannschaft. Zwar verloren die hessischen Landesliga-Handballer der HSG Wesertal am Samstagabend nach acht Siegen in Serie gegen den TSV Vellmar, verkauften sich über weite Strecken aber teuer und machten dem Tabellenführer das Leben schwer.

Die Gastgeber boten dem Favoriten auch ohne den angeschlagenen Kapitän Maximilian Simon lange erfolgreich die Stirn und ließen sich auch von zwischenzeitlichen Rückständen nicht aus der Ruhe bringen. Nach Treffern von Brunst und Rossel war man sechs Minuten vor dem Ende beim 20:21 dran. Von der hektischen Endphase ließ sich Wesertal anschließend aber zu sehr anstecken und war durch Neun-Tore-Mann Martin nur noch einmal erfolgreich. Die Gäste machten es nun clever und setzten sich schließlich auf 26:22 ab.

Der TSV-Goalgetter im Wesertal war Simon Adam (im Wurf) mit sieben Treffern. (Archivfoto: Dirk Krug)

Der TSV musste erneut ohne gelernten Kreisläufer spielen, da Willrich und Badenheuer weiter fehlten. „Wir haben uns mit verschiedenen Lösungen ausgeholfen, aber die ersetzen keinen Kreisläufer“, sagt Trainer Abraham Rochel. Der machte drei Punkte fest, die für den Sieg entscheidend waren. Zum einen die Abwehr-Leistung von Simon Adam, dann das disziplinierte Spiel von Tim Räbiger und Jonas Koch in der Deckung und schließlich die Paraden von Torwart Gumula in der letzten Viertelstunde.

Vellmar hatte eigentlich immer geführt, beim 18:18 (46.) wackelte der Spitzenreiter, ließ sich aber den Sieg nicht nehmen. (von rpw aus Sollinger Allgemeine & Peter Fritschler aus HNS Kassel)

HSG: Gerland, Schodder - Ebner, Rossel 3, Arnold 1, P. Simon 1, Martin 9/4, Freybott 1, Brunst 3, Abe 4, Theiß

TSV: Gumula, Scholler; Räbiger 1, Kanizaj 3, Stein, Hoffmann 1, Hujer 4, König 4/4, Stumbaum, Gockell, Adam 7, Schopf, Mathis Koch, Drönner 6