HSG Fuldatal/Wolfsanger gegen TSV Vellmar 27:32 (15:16)

Vellmar spielt starke zweite Halbzeit - TSV gewinnt Derby der Handball-Landesliga bei der HSG Fuldatal/Wolfsanger. Es war ein echtes Spitzenspiel, dieses Derby zwischen den Landesliga-Handballern der HSG Fuldatal/Wolfsanger und des TSV Vellmar. Der Spitzenreiter behielt schließlich mit dem 32:27 (16:15)-Sieg die Punkte auf der Habenseite.

Das Spiel

Die Partie vor gut 250 Zuschauern an der Eichhecke war 40 Minuten eine Duell zweier Teams auf Augenhöhe. Keines der beiden Teams konnte sich absetzen. Erst beim 21:18 in der 41. Minute lag erstmals eine Mannschaft mit drei Treffern vorn, der TSV Vellmar. Der spielte stark in der Abwehr, setzte im Gegenzug auf hohes Tempo und legte innerhalb von fünf, sechs Minuten den Grundstein zum Sieg. Beim 26:20 nach 49 Minuten war die Partie im Prinzip zugunsten des Spitzenreiters gelaufen.

Hatte beim Derby viel zu tun: die TSV-Abwehr um Torhüter Christian Gumula. (Foto. TSV-Presseteam)

Der Trikottausch

Es wurde auf beiden Seiten bis zum Umfallen gekämpft. So verwunderte es nicht, dass plötzlich der rechte Ärmel von Lino Gerickes Trikot daneben hing. Spielunterbrechung, weil das neue Shirt aus den aus einem der Abstellräume am Spielfeldrand geholt werden musste. Gericke lief dann mit der Nummer zwei auf. Seine drei Tore hatte er noch mit der „Sieben“ erzielt.

Das Team schwört sich auf die nächste Spielsequenz ein, links Betreuer Detlef Sutor. (Foto. TSV-Presseteam)

Die Trainer

Paul Helbing, der zusammen mit Marc Imberger für den verhinderten Jendrik Janotta das Sagen hatte, lobte seine Mannschaft. „Das war eine gute Leistung, ich bin zufrieden. Wir haben gut mitgespielt und gekämpft, aber Vellmar war um einige Nuancen besser“, so Helbing. Der nur bemängelte, dass man einige Chancen habe liegen lassen. „Die erste Halbzeit war schon in Ordnung, aber die zweite war viel besser, die war richtig gut“, sagte TSV-Trainer Abraham Rochel. Der lobte die Abwehrarbeit von Tim Räbiger und Jonas Koch sowie Torhüter Christian Gumula.

Es ist geschafft! "Auswärtssieg ..." (Foto: TSV-Presseteam)

Das Fazit

Der TSV Vellmar war über 60 Minuten die cleverere Mannschaft. Der Spitzenreiter war genau den Tick besser, den es braucht, um solche heiß umkämpften Spiele zu gewinnen. Leicht gemacht hat es ihm die HSG Fuldatal/Wolfsanger aber bestimmt nicht. Unverständlich warum Vellmar in den letzten Sekunden vor der Halbzeit und auch vor Spielende den Ball unnötig vertändelte und die HSG zu noch zu Treffern kam. (von Peter Fritschler aus HNA Kassel)

Danke an die zahlreich mitgereisten und lautstark unterstützenden TSV-Fans. (Foto: TSV-Presseteam)

HSG: Schäfer, Huth; Witzel 1, Pforr, Scholz, L. Gericke 3/2, Barth 3, N. Gericke 3, Imberger 2, Steiner 2, Kolata 8, Geßner 4, Kerning 1, Wolk

TSV: Gumula, Scholler; Räbiger, Kanizaj 5, Stein, Hoffmann, Hujer 5, König 6/1, Lücking Adam 9, Badenheuer, Koch, Willrich, Drönner 7