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TSV Vellmar liegt auf Kurs - Handball-Regionalligist zur Pause mit ausgeglichenem Konto

Die Regionalliga-Handballer des TSV Vellmar dürften mit der Bilanz vor der Weihnachtspause zufrieden sein. Das Team von Trainer Abraham Rochel Icardo steht mit 12:12 Punkten auf dem achten Rang und liegt mit dem Ziel Klassenerhalt auf Kurs.

■ Die Torhüter

Mit Christian Gumula, seit 2013 beim TSV Vellmar, verfügen die Vellmarer über einen Torhüter der Extraklasse. „Gumu“, der im März nächsten Jahres 40 Jahre alt wird, ist immer wieder in der Lage, Punkte zu sichern und Partien zu entscheiden. Sein Spiel gibt der Abwehr Sicherheit. Dazu kommt mit Tom Scholler ein zweiter Mann zwischen den Pfosten, auf den man sich verlassen kann. Den besten Beweis, dass es so ist, lieferte Scholler im Derby gegen Gensungen. Da war er 33 Minuten im Spiel und hatte 14 Paraden zu Buche stehen.

■ Die Abwehr

Wenn sich die Abwehr auf die Torhüter verlassen kann, dann gilt gleiches auch umgekehrt. Die Deckung des TSV Vellmar, schon immer ein Glanzstück, ist dies auch in der Regionalliga. Natürlich gibt es auch Schwachpunkte, sonst hätte man weniger als fünf Niederlagen auf dem Konto. Aber durch die Bank ist der defensive Teil des Aufsteigers, der, der die Mannschaft im Spiel hält und schnelle Gegenangriffe ermöglicht. Starker Mittelblock, Absprachen, die hinhauen, schnelles Schieben, mehr Aggressivität, nicht immer, aber immer öfter. Trotzdem darf die Arbeit der Abwehr nicht überbewerten, in der Bilanz der Liga gibt es nur drei Mannschaften, die bisher mehr Tore gefangen haben als Vellmar.

Neuzugang und Siebenmeterschütze: Arturo Nácher Selma. (Foto Dirk Krug)

■ Der Angriff

In der Vergangenheit war der Angriff oft der Mannschaftsteil, in dem Spiele verloren wurden. Schlechte Abschlüsse, schlechte Abgaben, technische Fehler, die Folge waren oft schnelle Kontertore der Gegner, bei denen Abwehr und Torhüter meist machtlos waren. Das ist wesentlich besser geworden, gerade die technischen Fehler wurden reduziert. Und im Positionsangriff tritt man stärker auf. Hat im Spanier Arturo Nacher Selma ebenso so einen Vollstrecker wie Freddy Drönner, der immer mehr erfolgreich von der linken Seite abschließt, und in Nebojsa Kanizaj. Der lieferte im Derby gegen Gensungen wohl sein bisher bestes TSV-Spiel ab und erzielte dabei neun Feldtore. Personell fehlt weiter Lance-Phil Stumbaum.

Spieler der letzten Saison und Goalgetter: Freddy Drönner (Mitte). (Foto: Katrin Sucker)

■ Das Fazit

Spielt die Mannschaft weiter auf dem Niveau wie bisher und leistet sich nicht zu vielen Ausrutscher, dann sollte der Klassenerhalt keine Utopie sein. Zwar schloss Vellmar vor der Pause mit der Niederlage und einem schlechten Spiel in Offenbach-Bürgel ab, grundsätzlich gab es aber in vielen Spielen Positives. Nimmt man zum Beispiel die großartige Leistung im Derby gegen die ESG Gensungen/Felsberg oder die überraschenden Auswärtssiege in Kleenheim und Bruchköbel.

Der nächste Termin: Weiter geht es am 19. Januar mit dem Heimspiel gegen die HSG Rodgau-Nieder-Roden II. Das zweite Derby bei der ESG Gensungen/Felsberg ist für den 26. April geplant. (von Peter Fritschler aus HNA Kassel)

Statistik: Bester Torschütze: Frederik Drönner 70/12, 5,83 pro Spiel; Siebenmeter: Nacher Selma 19/29, Trefferquote 65,52.

Methe/Methe-Tag 2025

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