Vor einer hohen Hürde steht der heimischen Handball-Regionalligist TSV Vellmar an diesem Wochenende. Die Männer um Kapitän Finn Hujer geben am Samstag (15.02.) um 19 Uhr ihre Visitenkarte beim Spitzenreiter TSG Münster in der Halle der Eichendorffschule in Kelkheim ab.
Dass die TSG Münster doch verwundbar ist, hat am letzten Wochenende die SG Bruchköbel gezeigt. Die brachte den Kelkheimern die erste Saisonniederlage bei. Der frühere Zweit- und Drittligist kam zur Saison 2022/23 aus der Landesliga wieder zurück in die Oberliga und schloss diese in der letzten Serie als Zweiter ab. Die Mannschaft von Trainer Josef Embs hat eine Mischung aus erfahrenen Spielerin und zahlreichen Eigengewächsen. Haupttorschütze ist Jan Fegert mit 105 Treffern. Neu im Team ist unter anderem Kreisläufer Kenneth Fuhrig (Wallau-Massenheim), der Sohn des Baunataler Trainers Mike Fuhrig.

Fehlt dem TSV in Münster weiterhin: Torhüter Christian Gumula. (Foto: Dirk Krug)
Im Hinspiel zog sich der TSV Vellmar beim 26:29 gut aus der Affäre. Münster wankte, fiel aber nicht. Das lag vor allem daran, dass der TSV im Angriff zu viele Fehler produzierte. „Natürlich sind wir bei der TSG Münster nur Außenseiter, die werden nach der Niederlage besonders motiviert sein“, sagt der neue Trainer Vladimir Djuric. Der hofft, dass seine Mannschaft an die gute Leistung der zweiten Halbzeit vom Spiel gegen Bieberau anknüpfen kann. „Wir müssen viel Tempo machen und die Fehlerquote niedrig halten“, so Djuric. Der muss in Kelkheim nur auf die langzeitverletzten Lance-Phil Stumbaum und Christian Gumula verzichten.

