Nach dem spielfreien Karnevalswochenende steht der heimischen Handball-Regionalligist TSV Vellmar vor einem schweren Auswärtsspiel. Bleibt abzuwarten wieviel Schwung der TSV vom letzten Heimsiegen noch mitnehmen kann. Vellmar spielt am Sonntag (09.03.) um 17 Uhr beim Tabellenvierten HSG Breckenheim / Wallau / Massenheim.
Für die Vellmarer war im Hinspiel beim 23:28 nichts zu holen. Bis auf dreimal den Ausgleich, zuletzt beim 10:10 (25.) lief der TSV ständig einem Rückstand hinterher. Vor allem im Angriff leistete man sich viele Fehler. Breckenheim hat in der laufenden Serie bisher erst ein Heimspiel verloren, gegen Tabellenführer Münster. Gegen Rodgau spielte man 26:26, sonst wurden alle Partien in eigener Halle gewonnen.
„Wir wissen natürlich, dass eine schwere Aufgabe auf uns wartet, aber wir haben bei Breckenheim auch nichts zu verlieren“, sagt TSV-Trainer Vladimir Djuric. Der Sieg zuletzt hat der Mannschaft viel Selbstvertrauen gegeben, so fährt sie gestärkt nach Wiesbaden, wo Breckenheim diese Partie austrägt.

TSV-Coach Vladimir Djuric (hinten rechts) erklärt seinen Spielern, worauf es am Sonntag in Wallau ankommt. (Foto: Dirk Krug)
ie Vorbereitung unter der Woche lief beim TSV Vellmar, der mit 14:22 Punkten auf Rang neun der Tabelle steht, optimal, bis auf Lance-Phil Stumbaum und Christian Gumula werden alle Spieler dabei sein. Grundlegend wichtig ist, dass die Vellmarer ihre Fehlerquote weiter minimieren. Es nützt die beste Abwehr nichts, wenn es im Angriff Ballverluste gibt, die den Gegner zum Kontern einladen.
„Wir wollen uns so gut wie möglich aus der Affäre ziehen und mit kämpferischer Einstellung ins Spiel gehen“, sagt Djuric und erinnert daran, dass Vellmar im Dezember 2019 in Breckenheim gewann. Da stand Vladimir Djuric noch selbst auf der Platte und erzielte sieben Treffer zum 34:28-Sieg. „Aber wichtig sind unsere drei noch ausstehenden Heimspiele, da müssen wir in erster Linie die Punkte für den Klassenerhalt holen. So gesehen war der Heimsieg gegen Obernburg ein erster Schritt in diese Richtung.“ (von Peter Fritschler aus HNA Kassel)


