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Nordhessen-Derby: Gensungen will Revanche gegen Vellmar

ESG-Trainer Welch weist Favoritenrolle von sich. Am 24. Spieltag der Handball-Regionalliga - so wurde vielfach prognostiziert - würde das Nordhessen-Duell für beide Rivalen zum Schicksalsspiel. Während die ESG Gensungen/Felsberg vor dieser Saison als Aufstiegskandidat gehandelt wurde, drohte dem TSV Vellmar erneut der Abstiegskampf. Zum Verdruss der ESG und zur Freude des TSV trafen die Vorhersagen nicht ein. Trotzdem verspricht das Derby viel Spannung (Sa., 26.04., 19.30 Uhr, Kreissporthalle), in das die Gastgeber mit Revanchegelüsten gehen.

Ausgangsposition

Die ESG spekuliert noch auf das kleine Trostpflaster Vizemeisterschaft, muss aber drei Spieltage vor Schluss auf einen Ausrutscher des TV Petterweil hoffen. Das Überraschungsteam der laufenden Saison, das derzeit zwei Punkte mehr gesammelt hat als die höher eingeschätzten Edertaler. Nach dem gesicherten Klassenerhalt gehen in Vellmar die Blicke nach oben. Falls der Saisonendspurt optimal verläuft, ist sogar der sechste Tabellenplatz im Rahmen des Möglichen.

Szene aus dem Hinspiel: Andreu Pérez überwindet hier ESG-Keeper Ullrich. (Foto: Dirk Krug)

Aktuelle Form

Die vier jüngsten Spiele hat Vellmar alle gewonnen, während Gensungen im gleichen Zeitraum nur einmal erfolgreich war. „Es war wichtig, dass unser Torwart Christian Gumula nach seiner Verletzung gleich wieder gut in Form war“, sagt Vellmars Trainer Vladimir Djuric. Den Grundstein für die erfolgreiche Saison hatten die Gäste mit der Verpflichtung der Spanier Andreu Perez Fernandez und Arturo Nacher Selma gelegt. Während Perez Fernandez ein überragender Abwehrspieler ist, glänzt Nacher Selma in der Rolle des Spielmachers. Nicht nur deshalb weist Fynn Welch die Favoritenrolle von sich. „Wir haben nicht die Form, die wir uns wünschen“, gesteht der ESG-Trainer, der vor allem mit seiner Abwehr nicht zufrieden war.

Ein weiteres Treffen der ehemaligen Teamkameraden wird es Samstag nicht geben: der verletzte Jama Berninger (2. v. l.), hier im Clinch mit Freddy Drönner (links) und Jonas Koch, verlässt nach der Saison die ESG. (Foto: DIrk Krug) 

Personal

Während Djuric aus dem Vollen schöpfen kann, muss Welch weiterhin auf Jannik Bitter und Jan Magnus Berninger verzichten. Dagegen ist Luca Pickenhahn wieder fit.

Rückblick

Die Bilanz der jüngeren Vergangenheit spricht für die ESG, die drei der vier Begegnungen gewann (31:18/Saison 2019/20, 34:16/Hinspiel 22/23 und 23:22/Rückspiel 22/23). Aus dem Rahmen fällt das Hinspiel in dieser Saison, das der TSV Vellmar mit 31:26 für sich entschied. Das dürfte den Edertalern noch in frischer Erinnerung sein. Verbunden mit dem Wunsch, vor eigenem Publikum die Verhältnisse wieder gerade zu rücken.

Wie im Hinspiel ist auch am Samstag in Felsberg mit großer Kulisse zu rechnen. (Foto: Dirk Krug)

Ausblick

Sein drittletztes Spiel für die Edertaler bestreitet Heinrich Wachs, aber auch Torwart Erik Ullrich sowie Nino Jedinak und Jan Magnus Berninger befinden sich auf dem Absprung. Max Bieber kehrt vom GSV Eintracht Baunatal zur ESG zurück. Am Kreis setzt Welch neben Hannes Iffert auf den Ex-Melsunger Julian Damm. Komplettiert wird der Kader von den vier bisherigen A-Jugendlichen Nicola Kowalski (Tor), Edin Fitozovic (Rückraum links), Hannes Garde (Linksaußen) und Luke Unzeitig (Kreis). Der TSV Vellmar muss den bisherigen Spielgestalter Finn Hujer ersetzen. Über seine Nachfolge hält sich Trainer Djuric noch bedeckt. (von Gerd Brehm aus Fritzlar-Homberger Allgemeine)

Methe/Methe-Tag 2025

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