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Starke Torhüter und die Abwehr legen Grundstein

Schon vier Spieltage vor Saisonende hatte der TSV Vellmar den Klassenerhalt in der Handball-Regionalliga der Männer geschafft. HNA-Redakteur Peter Fritschler bilanziert die Saison der Nordhessen.

Die Vellmarer waren mit dem Spanier Abraham Rochel Icardo in die Aufstiegs-Saison gestartet. Nachdem dieser vor dem Spiel gegen die HSG GroßBieberau/Modau am 9. Februar angekündigt hatte, nach der Saison nicht mehr als Trainer zur Verfügung zu stehen, machte man in Vellmar einen Schnitt. Rochel Icardo wurde freigestellt und Co-Trainer Vladimir Djuric übernahm sein Amt. Ohne die gute Arbeit von Abraham Rochel herabwürdigen zu wollen, mit dem Trainerwechsel hatte sich der Verein neue Impulse versprochen. Der Mannschaft war klar, dass sie nun gefordert war und sie nahm die Herausforderung positiv an. Sechs Siege bei fünf Niederlagen nach dem Trainerwechsel sprechen für das Team, zuvor hatte man 12:18 Punkte geholt.

■ Die Torhüter

Christian Gumula ist zweifelsohne einer der besten Keeper der Liga. „Gumu“ hat beim TSV Vellmar schon unzählige Male mit seinen Paraden den Sieg festgehalten. Und Tom Scholler hat in den zehn Wochen, als Gumula verletzt ausfiel, gezeigt, dass auf ihn ebenfalls Verlass ist. Jan Sega sprang während Chritian Gumulas Verletzungspause als zweiter Torhüter ein.

Starkes Torwart-Duo: Auf Christian Gumula (links) und Tom Scholler ist Verlass. (Foto: Dirk Krug)

■ Die Abwehr

Zusammen mit den Torhütern wurde in den meisten erfolgreichen Spielen der Vellmarer der Grundstein zum Sieg in der Deckung gelegt. Der defensive Teil des Aufsteigers ist der Teil, der die Mannschaft im Spiel hält. Mit dem starkem Mittelblock, schnellem Agieren auf den „Halben“ und auf „Außen“. Es wird geredet und geschoben und aggressiv gearbeitet.

Beherztes und kräftiges Zupacken - dies zeichnete die TSV-Abwehr in dieser Saison aus. Hier nehmen Ben Lücking (links) und Niklas Willrich ihnen Gegenspieler in die Zange. Ganz links freut sich Keeper Christian Gumula. (Foto. DIrk Krug)

■ Der Angriff

Im Angriff hat sich der TSV Vellmar in dieser Saison stark verbessert. Technische Fehler, schlechte Abgaben und Abschlüsse brachten die Mannschaft oft um den Erfolg. Die Gegner nutzten diese Schwächen zu eigenen Torerfolgen. Doch in den meisten Partien der abgelaufenen Saison war dies nicht mehr der Fall. Die Fehlerquote wurden reduziert. Der Positionsangriff ist durchaus gefährlicher geworden und schlechter auszurechnen.

Sein Zug zum Tor war in vielen Spielen entscheidend für den TSV-Erfolg: Nebo Kanizaj. (Foto. Dirk Krug)

■ Der Trainer

Das sagt Vladimir Djuric: Wir sind mit zwei Neuzugängen in die Saison gegangen, beide haben hundertprozentig ins Team gepasst und waren echte Verstärkungen. Die Mannschaft hat sich im Laufe der Saison positiv weiterentwickelt und ist in der Mehrzahl der Spiele geschlossen als Team aufgetreten. Zwar hat es auch noch Partien gegeben, in denen Fehler gemacht wurden, aber das waren nur noch wenige. Dabei ist das schnelle Spiel mit einfachen Toren auch besser geworden. Wir haben mit Christian Gumula eine sichere Bank im Tor und können uns auf Tom Scholler verlassen.

Abraham Rocchel (stehend, bis Februar 2025) und Vladimir Djuric (sitzend, rechts, ab Februar 2025) führten den TSV durch die Regionalliga-Saison 24/25. (Foto: Dirk Krug)

■ Die Statistik

Bester Torschütze: Frederik Drönner 149 in 28 Spielen, 5,73 pro Spiel; Siebenmeter: Arturo Nacher Selma 27 von 41, Quote 65,85%

Arturo Nácher Selma (im Wurf) glänzte als Siebenmeterschütze, Freddy Drönner (rechts) war wieder einmal Torschützenkönig und zudem zum zweiten Mal in Folge Spieler der Saison. (Foto: Dirk Krug) 

(von Peter Fritschler aus HNA Kassel)

Methe/Methe-Tag 2025

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