TSV Vellmar erkämpft Remis bei Wettenberg. Mit einem hart erkämpften und hochverdienten 27:27 (11:18) kehrte Handball-Regionalligist TSV Vellmar von der HSG Wettenberg zurück.
In der Holzheimer Sporthalle, die Partie war kurzfristig von Wettenberg dorthin verlegt worden, hatte der TSV Vellmar von Beginn an zurückgelegen. Aufsteiger Wettenberg führte 9:4 ((16.), 12:6 (20.) und zur Halbzeit mit 18:11. Da sah es noch nicht nach einer Punkteteilung aus. Aber der TSV Vellmar kehrte wie umgewandelt aus der Kabine zurück. Tor um Tor verkürzte man den Vorsprung der Gastgeber und glich beim 24:24 (48.) erstmals aus.

Neuzugang Noah Streckhardt bewies erneut, wie wertvoll er für die Mannschaft ist. (Foto: Jan Meyer)
In den letzten zwölf Minuten sollten dann nur noch insgesamt sechs Treffer fallen. Vellmar führte knapp mit 27:26 (53:04), vergab dann einen Siebenmeter (54:49) und die HSG Wettenberg erzielte das 27:27 (55:59). In den letzten vier Minuten ließ Vellmar keinen Treffer mehr zu und erkämpfte sich das Remis.
„In der ersten Halbzeit haben wir nur wenig Zugriff auf die Wettenberger bekommen und technische Fehler gemacht“, sagte TSV-Trainer Vladimir Djuric. Der haderte aber auch mit den Entscheidungen der Schiedsrichter. „In der Kabine habe ich zur Halbzeit gesagt, ich glaube nicht, dass wir das Spiel hier verlieren müssen“, so Djuric. Die Mannschaft steigerte sich dann auch mächtig, spielte cleverer in Abwehr und Angriff und holte so verdient den einen Punkt. (von Peter Fritschler aus HNA Kassel)
TSV: Gumula, Scholler; Kanizaj, Perez Fernandez 2, Lücking, Schopf, Adam 5, Badenheuer 5, Koch 1, Nacher Selma 3, Streckhardt 7/4, Brauen 2, Manojlovic, Willrich, Drönner 2

